Regeln des Virtuellen Ordens
      der Schwestern der Hl. Felicitas von Karthago
      (OSStF)
      (nach dem Hl. Benedikt)
       

       

      Das sind also die Werkzeuge der geistlichen Kunst:

      Vor allem:
      Gott, den Herrn, lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
      (Dtn 6,5)

      Ebenso: Den Nächsten lieben wie sich selbst. (Mk 12,30-31; Lev 19,18)

      Dann: Nicht töten. (Ex 20,13)

      Nicht Ehe brechen. Ex 20,14)

      Nicht stehlen. (Ex 20,15)

      Nicht begehren. (Ex 20,17)

      Nicht falsch aussagen. (Ex 20,16)

      Alle Menschen ehren. (1Petr 2,17)

      Und keinem anderen antun, was man selbst nicht erleiden möchte. (Tob 4,16)

      Sich selbst verleugnen, um Christus zu folgen. (Mt 16,24)

      Sich Genüssen nicht hingeben.

      Arme bewirten. (Mt 25,35)

      Nackte bekleiden. (Mt 25,36)

      Kranke besuchen. (Mt 25,36)

      Bedrängten zu Hilfe kommen.

      Trauernde trösten.

      Den Zorn nicht zur Tat werden lassen.

      Der Rachsucht nicht einen Augenblick nachgeben.

      Keine Arglist im Herzen tragen.

      Nicht unaufrichtig Frieden schließen.

      Nicht schwören, um nicht falsch zu schwören. Mt 5,34)

      Die Wahrheit mit Herz und Mund bekennen.

      Nicht Böses mit Bösem vergelten. (1Petr 3,9

      Nicht Unrecht tun, vielmehr Erlittenes geduldig ertragen.

      Die Feinde lieben. (Lk 6,27)

      Die uns verfluchen, nicht auch verfluchen,
      sondern - mehr noch - sie segnen.
      (Lk 6,28; 1Petr 3,9)

      Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen. (Mt 5,10)

      Nicht Stolz sein, (Tit 1,7)

      nicht trunksüchtig, (1Tim 3,3)

      nicht schlafsüchtig, (Spr 20,13)

      nicht faul sein. (vgl. Spr 6,6-11)

      Nicht murren. (Weish 1,11)

      Nicht verleumden.

      Seine Hoffnung Gott anvertrauen. (Ps 73,28)

      Sieht man etwas Gutes bei sich, es Gott zuschreiben, nicht sich selbst.

      Das Böse aber immer als eigenes Werk erkennen, sich selbst zuschreiben.

      Den Tag des Gerichtes fürchten.

      Vor der Hölle erschrecken.

      Fest überzeugt sein, dass Gott überall auf uns schaut. (Spr 15,3)

      Seinen Mund vor bösem und verkehrtem Reden hüten.

      Das viele Reden nicht lieben.

      Seine Sünden im täglichen Gebet Gott bekennen.

      Die Begierden des Fleisches nicht befriedigen. (Gal 5,16)

      Den Eigenwillen hassen.

      Den Weisungen der Priorin in allem gehorchen, auch wenn sie selbst,
      was ferne sei, anders handelt (
      Mt 23,3)

      Gottes Weisungen täglich durch die Tat erfüllen.

      Niemanden hassen.

      Nicht eifersüchtig sein.

      Nicht aus Neid handeln.

      Streit nicht lieben.

      Überheblichkeit fliehen.

      Die Älteren ehren,

      die Jüngeren lieben.

      In der Liebe Christi für die Feinde beten. (Mt 5,44)

      Nach einem Streit noch vor Sonnenuntergang zum Frieden zurückkehren. (Eph 4,26)

      Und an Gottes Barmherzigkeit niemals verzweifeln.

      Die Stätte aber, an der wir das alles sorgfältig verwirklichen sollen,
      ist der Bereich des Klosters und die Beständigkeit in der Gemeinschaft.
       
      AMEN